Corona Impfberatung und aktuelle Literatur zur COVID-19-Impfung

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Corona Impfberatung: Start 21.1.21
Aktualisierung Artikel/Literatur: 16.07.2021

 

Aktuell:

  • Die zu den besorgniserregenden Varianten des SARS-CoV-2-Virus zählende Delta-Variante (vormals „indische“ Variante; B.1.617.2) dominiert jetzt auch in Deutschland das Infektionsgeschehen.
  • Die Übertragbarkeit der Delta-Variante in Haushalten ist gegenüber der bisher vorherrschenden Alpha-Variante um mehr als 60% erhöht.
  • Nach britischen Daten ist die Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe BNT162b2 (COMIRNATY) und AZD1222 (VAXZEVRIA) gegenüber Infektionen mit der Delta-Variante verringert, insbesondere nach nur einer Dosis.
  • Schwere Verläufe werden beim derzeitigen Kenntnisstand nach der zweiten Dosis jedoch auch bei Delta-Infektionen in hohem Prozentsatz verhindert.
  • Um über 60-Jährige besser vor der Delta-Variante zu schützen, empfiehlt die STIKO jetzt auch für diesen Personenkreis bei Erstimpfung mit dem Vektorimpfstoff von AstraZeneca ein heterologes Impfschema mit einer mRNA-Vakzine als zweiter Dosis ab vier Wochen nach der ersten.
Quelle: a-t 2021; 52: 49-51
  • Comirnaty and Spikevax: possible link to very rare cases of myocarditis and pericarditis - hier zum Artikel 
  • Gibt es Personengruppen, die bei der COVID-19-Impfung besonders berücksichtigt werden sollten? (5.7.2021) - hier zum PDF
  • Mitteilung der STIKO zur COVID-19-Impfung: Impfabstand und heterologes Impfschema nach Erstimpfung mit Vaxzevria (1.7.2021) - hier zum Artikel 
  • Rote-Hand-Brief zu Vaxzevria® (COVID-19 Vaccine AstraZeneca) vom Juni 2021 - hier zum Artikel 
  • Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts vom 10.06.2021: Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19 - hier zum Artikel 
  • STIKO: 6. Aktualisierung der Empfehlung zur COVID-19-Impfung veröffentlicht (10.06.2021) - hier zum Artikel
 

Liebe Kolleg:Innen,
 

die Impfungen in Deutschland gegen COVID-19 laufen. Mit jeder Impfdosis wächst die Hoffnung, die Pandemie weiter in den Griff zu bekommen und zu einem normalen Alltag zurückzukehren.

Trotz der Impferfolge ist die Skepsis in der Bevölkerung weiterhin groß. Um Ängste und Vorurteile gegen die neue „Corona-Impfung” abzubauen und die Impfbereitschaft zu erhöhen, ist exzellente und gut verständliche Aufklärung zur Sicherheit der Impfung nach unserer Auffassung der richtige Weg.

Bei TeleClinic haben wir den steigenden Bedarf an Aufklärung von Patient:Innen rund um das Thema der neuen Impfungen erkannt. Im Sinne der Allgemeinheit und mit Ihrer Hilfe als TeleClinic Netzwerk Ärztin und Arzt wollen wir nun mit unserem Treatment für die Patient:Innen vorangehen und für Aufklärung sorgen.   

Wir haben uns bei TeleClinic zum Ziel gesetzt, Patient:Innen zu informieren und möglichst alle Fragen rund um die neue Impfung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu beantworten. Denn wir sind davon überzeugt, dass eine flächendeckende Impfimmunität einen wesentlichen Teil zur Pandemieeindämmung beiträgt. Damit dies gelingt, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe und Ihre Patient:Innen im Gespräch für die Impfung zu ermutigen. 

Gerne teilen wir mit Ihnen dafür untenstehend aktuelle Literatur zur Forschung und Impfempfehlung. Hier in unserem Help-Desk für Ärzte werden wir in regelmäßigen Abständen die aktuellen Impfempfehlungen der STIKO anpassen und verlinken und außerdem in unserem Newsticker dazu informieren.

Damit die Impfung ihre volle Wirkung entfalten kann, braucht es jetzt jede:n von uns. Nur gemeinsam schaffen wir es, diese vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihren Einsatz und stehe bei Fragen zum kollegialen Austausch gerne zur Verfügung!


Dr. Nikolaus Schmidt-Sibeth
Medizinischer Leiter TeleClinic
FA für Allgemeinmedizin
nikolaus.schmidt.sibeth@teleclinic.com

 

Freitextartikel zum Thema:

Informationen zu den gehäuft auftretenden lokalen Impfreaktionen unter den in Deutschland verimpften mRNA-Impfstoffen. 
So schreibt das Arzneimittel Telegramm am 9.3.21 in einer Blitznachricht: 

Die inzwischen als „COVID-(Impf-)Arm“ bezeichneten, meist gut abgrenzbaren verzögerten Reaktionen im Bereich der Einstichstelle treten nach Immunisierung mit mRNA-Impfstoffen auf, nach Schweizer Pharmakovigilanzdaten „bislang häufiger“1 unter der Moderna-Vakzine (mRNA-1273; a-t 2021; 52: 1-4), aber auch in Verbindung mit dem BioNTech/Pfizer-Impfstoff (BNT162b2; COMIRNATY; a-t 2020; 51: 92, 101-2).1,2

Den ganzen Artikel finden Sie hier
 
 

Literaturempfehlungen:

Robert-Koch-Institut:

 Hausärzteverband:

Paul-Ehrlich-Institut:

Arznei-Telegramm:

 

Allgemeine Leitlinien zum Thema Impfen bei TeleClinic finden Sie hier

 

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