Abrechnung fehlerhafter ICD-10 Codes

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Grundvoraussetzung für die korrekte Abrechnung der ICD-10 Codes ist die richtige Schreibweise.

Es gelten die auch in Ihrer Praxis bekannten Kodierrichtlinien.

Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung müssen für alle “Behandlungsdiagnosen” präzise ICD-10-Codes nach vorliegendem Kenntnisstand ausgewählt werden. Nach Möglichkeit sollte die Kodierung endständig erfolgen, das heißt bis zur maximalen Kodiertiefe, sprich bis zur fünften Stelle. 

Wenn sich Sonderzeichen wie “-”, “*” oder “!” in der Bezeichnung befinden, kann diese nicht abgerechnet werden. 

Eine abrechnungsfähige Schreibweise ist zum Beispiel "J01.1".

Eine nicht abrechnungsfähige Schreibweise ist beispielsweise "J01.-", "J01.1*" oder "J01.1!".

Falls Sie eine nicht abrechnungsfähige Schreibweise verwendet haben, werden Sie von uns bei dem entsprechenden Fall ein neues ToDo eingestellt bekommen, um diese verbessern zu können. 

Eine nähere Erläuterung zu den Regeln der ICD-10 stellt die KBV zur Verfügung. 

 

Besonderheiten bei der Kodierung von COVID-19 Erkrankungen oder deren Verdacht finden Sie hier.

 

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